Thomas Kosma

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Ethik ist, zu dem stehen, was man ist, zu dem stehen, woran man glaubt und lebt.

Wirkliche Großzügigkeit und Unbeugsamkeit – ein bisschen pathetisch gesagt, aber im Wesentlichen geht es darum, sich nicht verbiegen zu lassen. Und das halte ich in der Kunst und in der Gesellschaft für einen ganz substantiellen Anspruch des Menschen, sich nicht verbiegen zu lassen. Die Haltung ist das Wichtigste, weil die Haltung das Wesen ausmacht und ohne Wesen keine Seele möglich ist, was auch immer die Seele bedeutet. Feinfühligkeit, Durchstehvermögen – ohne Durchstehvermögen kann man auch keine Haltung bewahren. Aufrichtigkeit, aber da sind wir wieder bei der Haltung. Mit dem Begriff Moral habe ich schon alleine schon ein phonetisches Problem. Mir gefällt der Begriff Ethik besser, auch wenn die Grenzen fließend sind. Zu dem stehen, was man ist, zu dem stehen, woran man glaubt und lebt …

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